Verdeckte Traumata, schleichende Traumatisierungen, transgenerative Traumata. Nicht das Offensichtliche, sondern die verdeckten Geschichten sind es oft, die Menschen, die viel wahrnehmen und komplex verarbeiten, zu schaffen machen. "Eigentlich" hatte ich eine ganz glückliche Kindheit, aber...". Hochsensibel sein, besonders begabt, neurodivers. Das alles kann glücklich erlebt werden UND die Notwendigkeit beinhalten sich frühen Traumatisierungen zuzuwenden.mene. Das alles kann glücklich erlebt werden UND die Notwendigkeit beinhalten sich frühen Traumatisierungen zuzuwenden.
Wenn es dir schwer fällt im Einklang mit dir selbst zu sein, kann das vielleicht daran liegen, das Traumatisierungen dieses Erleben erschweren oder sogar unmöglich zu machen scheinen. Wenn deine aktuelle Not groß ist, sind die Spielräume eng. Wenn Traumatisierungen dabei eine Rolle spielen, wirst du dich oft so fühlen, als ob du keine Wahl hättest: im Kontakt mit anderen, im Kontakt mit dir selbst, in der Art und Weise, wie du denkst, fühlst und wie dein Körper reagiert.
Unabhängig davon, warum du auf meine Seite gekommen bist: Wegen deiner Stimme, weil du mehr zur Sprache bringen möchtest oder weil du dich mit Hochsensibilität/ Neurodiversität beschäftigst: Nichts davon steht notwendigerweise mit Traumatisierungen in Verbindungen. Es kann jedoch sein, das Traumata – vor allem solche, die während deiner Geburt oder in deiner frühen Kindheit stattgefunden haben sich in dein Leben als erwachsener Mensch hinein auswirken. Besonders hochsensible/ neurodiverse Menschen können Traumaspuren aus der Kindheit mit sich herzumtragen, ohne das diese als solche leicht zu erkennen sind.
„Eigentlich hatte ich keine besonderen Belastungen in der Kindheit. Andere hatten es viel schwerer.“ Diese Sätze höre ich immer wieder hochsensiblen Menschen. Und auch in der Stimmtherapie gibt es nicht selten Hinweise auf Traumatisierungen, wenn zum Beispiel die Atmung aus unerklärlichen Gründen stockt, obwohl organisch alles in Ordnung ist.
Verdeckte Traumatisierungen zeigen sich oft erst im Prozess. Dreh- und Angelpunkt ist das vegetative Nervensystem und die Frage, ob du dich im Einklang mit dir selbst fühlen kannst, Handlungsspielräume erlebst und dich mit deinen guten Gaben entfalten kannst.
Elemente aus dem körperorientierten Traumatherapieverfahren Somatic Experiencing und andere Methoden zur Verarbeitung von frühen Traumatisierungen stelle ich dir gerne zur Verfügung, wenn dies notwendig ist.
Besonders am Herzen liegt es mir, auch transgenerationale Themen einzubeziehen, wenn diese in deinem Prozess eine Rolle spielen. Wir wissen heute, dass sich Traumatisierungen über Generationen hinweg weiter vererben können. Hunger, Leid und Kriegserfahrungen können Traumaspuren in deinem Leben verursachen, obwohl deine Eltern oder deine Großeltern die ursprünglichen Erlebnisse hatten. Auch hier zeigen sich Zusammenhänge oft erst im Prozess, gibt es Überraschungen, weil sich die eigene (hochsensible) Lebensgeschichte erst stimmig anfühlt, wenn klar ist, dass einige Wahrnehmungen, innere Bilder und Gefühle tatsächlich zum Erleben eines Vorfahren, einer Vorfahrin gehören.
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